“WAS WIRD SEIN – von jetzt an?” II. MKH Biennale, Halberstadt, 26.8.-30.9.2016

II. MKH BIENNALE HALBERSTADT

> WAS WIRD SEIN –  von jetzt an? < / WHAT WILL BE – from now on?

Vernissage 26.08.2016, 19.00 Uhr Herrenhaus im Burchardikloster, Am Kloster 1, Halberstadt  // 
Begrüßung: Andreas Henke, Schirmherr&Oberbürgermeister der Stadt Halberstadt
 Grußworte: Ilka Leukenfeld, Vereinsvorsitzende Monat_Kunst_Halberstadt e.V. und Jutta Dick, Moses Mendelsohn Akademie
 // Einführung: Dr. Peter Funken, Kurator

KÜNSTLER*INNEN
: Juliane Duda / Roland Eckelt / Tobias Hauser / Alexander Kluge / Peter Pilz / Silvia Lorenz / Peter Puype / Erich Reusch / Gerd Rohling / Lisa Tiemann / Mariana Vassileva / Georg Zey / + John Cage

Vom 26. August bis zum 30. September 2016 wird in Halberstadt zum zweiten Mal die MKH Biennale ausgerichtet. Unter dem Motto „Was wird sein?“ findet sie dort während des Monats der Kunst mit 12 eingeladenen Künstlern statt. „John Cage steht mit auf der Liste, denn seine Orgelmusik ‘Organ2/ASLSP’ (zu spielen für 639 Jahre!) in der St. Burchardi Kirche Halberstadt gab Anstoß für Idee und Titel der II. Biennale. Es geht um Zukünfte, die stets im heute beginnen.“ – Dr. Peter Funken, Kurator

AUSSTELLUNG VOM 26.08. BIS 30.09.2016,  DONNERSTAG BIS SONNTAG 11-17 UHR
  weitere Informationen: http://www.mkh-biennale.de/

cage_uncage_pilz_lorenz_1w

PETER PILZ und SILVIA LORENZ:  “cage/uncage”

Der im österreichischen Burgenland, in Wien und Berlin lebende Peter Pilz zeigt im Garten des Herrenhauses eine Holzskulptur, die er für diesen Ort konzipiert hat: “cage” ist ein dreiteiliger, ineinandergefügter Raumkörper aus Kanthölzern, inspiriert durch das in Halberstadt typische Fachwerk, dem kubischen Innenraum der Klaussynagoge und der Holzkonstruktion der das John Cage-Stück “As Slow As Possible” spielenden Orgel in St. Burchardi. Innerhalb der offenen Konstruktion entstehen eine Vielzahl Räume, die sich ergänzen, durchschneiden und durchstoßen.

Das Gegenstück zu Pilz` Raumkörper bildet “uncage” von Silvia Lorenz, eine chaotisch-organische Kugelform, die aus Plastik- und Industrieabfällen besteht.
Die Skulptur ist angeregt von tumbleweeds, Steppenrollern oder “stolperndem Gras” – der Titel verweist auf ein “freigeben” oder “ausbrechen”. Lorenz sagt: “Solche tumbleweeds rollen als ikonisches Bild in Westernfilmen oft als letzte Überlebende durch die verlassenen Straßen – die scheinbar toten Büsche tragen dabei die Samen für die nächste Generation der Pflanzen bei sich und verstreuen sie im Wind.” Die Materialien für die Arbeit fand die Künstlerin auf verschiedenen Baustellen der Stadt, so etwa gebrauchte Schneefanggitter, Dachfenster, Antennen, Fahrradfelgen, wie auch Kabel, Kabelbinder, Rohrverkleidung und Schläuche, um daraus ein zeitgemäßes Kunstwerk als Ausdruck für das Nomadische und die Unbehaustheit des Menschen entstehen zu lassen.

PETER PILZ and SILVIA LORENZ: “cage/uncage”

Peter Pilz, who lives in the Austrian region Burgenland, in Vienna and Berlin, displays a wood sculpture in the garden of the Mansion, which he designed specifically for this place: “cage” consists of three intertwined parts made from square timbers. Local buildings and artefacts inspired Pilz`s work: the typical half-timbering of Halberstadt, the square interior of the Klaus Synagogue and the wooden construction of the St. Burchardi organ that plays John Cage`s ASLAP. Pilz created an open construction that produces a multitude of spaces that complement, cut through and penetrate one another.

“uncage” by Silvia Lorenz serves as chaotic-organic counterpoint and opposite to Pilz`s orderly sculpture. Its a ball made from plastics and industrial waste. The title of the sculpture refers to a “setting free” or “escaping”. It is inspired by tumbleweeds, as Lorenz says: “Tumbleweeds are often the last survivors in a Western film. They roll through the deserted streets like an icon. They appear to be dead but actually spread the seeds for the next generation.” Lorenz created her sculpture with materials she found on building sites, e.g. snow guards, skylights, aerials, bicycle rims, cables, cable ties, pine panels and bicycle tubes. The result is an expression of the nomadic and homeless element of the human being.

(text: Peter Funken)

.

Eröffnungsabend und die Künstler vor ihren Arbeiten/ opening night and the artists in front of their works

image credit/ more images: www.halberstadt.de

halberstadt_poster.

more information: http://www.mkh-biennale.de/

.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s